| Berichte von den Wanderungen im Jahr 2010 |
| Traditionswanderung am 6. Januar zum Rossberg |
| Kulturfahrt nach Inzigkofen mit kleiner Wanderung und Besichtigung der Krippe am 24. Januar |
| Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Mössingen des Schwäbischen Albvereins am 30.1. |
| Winterwanderung im Einklang mit der Wetterlage am 18. Februar |
| Schönbuchwanderung am 7. März |
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| Traditionswanderung
am 6. Januar 2010 zum Rossberg |
Zum 60. Mal machte sich die Ortsgruppe am Dreikönigstag auf den Weg zum Rossberg. 26 Wanderer starteten am Freibad in Mössingen bei winterlichen Bedingungen. Der erste Anstieg hinter dem Wengert vorbei, rauf auf den Firstberg wurde gut bewältigt. Leider war es etwas trüb, aber Rauhreif verzauberte die Landschaft. Der Aufstieg zum Schönberg und weiter zum Rossberghaus war nach 2½ Stunden geschafft. Im Rossberghaus konnten noch weitere Wanderfreunde begrüßt werden. Das Wanderwochenende in den mittleren Schwarzwald und die Gebirgswanderfahrt ins Albsteingebirge Säntis wurden vorgestellt. Nach gutem Essen machten wir uns auf den Rückweg. Es lohnte nicht, den Turm zu besteigen, schade. Die Wanderung wurde zum 10. Mal hervorragend organisiert von der Vorsitzenden Rose Söll, wofür sich 50 Teiilnehmer herzlich bedanken. |
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| Kulturfahrt nach Inzigkofen mit kleiner Wanderung und Besichtigung der Krippe am 24. Januar |
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| Ein großer Stein fiel Wanderführerin Marianne Weik vom Herzen, als sie am Ende der Wanderung feststellen konnte, dass trotz teilweise vereister Wege keiner der 33 Wanderer zu Schaden gekommen war. Vom Schloss Sigmaringen (erste Erwähnung im 11. Jahrhundert, jetzige Gestalt nach zahlreichen Umbauten im 15. 16. und 17. Jahrhundert, jetziges Aussehen – im Stil des Historismus – erhielt es nach dem Brand von 1893) nahmen die Teilnehmer die glatten Wege vorsichtig unter die Füße. An der Donau entlang nach Inzigkofen führte der Weg mit einem Abstecher zum fürstlichen Park mit dem 29 m aus der Donau ragenden Amalienfelsen (Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen (1760–1841) ließ den Park nach ihren persönlichen Vorstellungen anlegen) und zur Park-Allee. Die Klosterkirche des ehemaligen Augustinerinnenklosters Inzigkofen beherbergt um diese Zeit noch eine wunderschöne von Künstlern und Laien gestaltete Krippe. Sogar einer der beteiligten Kunsthandwerker war anwesend und erklärte interessante Details ihrer Entstehung. Das liebevoll eingerichtete kleine Klostermuseum, in dem u.a. die Handarbeiten der Nonnen ausgestellt waren, gefiel den Wanderern ebenso wie der Raum, in dem die Vesperpause gemacht wurde. Zum Schluss wurde eingkehrt je nach Geschmack mit Kuchen oder Herzhaftem. Wie immer sorgfältig vorbereitet, gespickt mit Wissenswertem über die Geschichte der Sigmaringer Fürsten und des Klosters – eine abwechslungsreiche, landschaftlich schöne und interessante Wanderung von Marianne Weik. Besser geht es nicht! |
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| Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Mössingen des Schwäbischen Albvereins am 30.1. |
70 Mitglieder der Ortsgruppe Mössingen fanden sich am 30. Januar zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Die Anwesenden gedachten ihrer im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. Rose Söll hob besonders die Verdienste des ebenfalls im letzten Jahr verstorbenen Reinhold Neth hervor, der dem Verein 45 Jahre angehörte und viele Jahre in der Vorstandschaft tätig war. Gern erinnern sich die Mitglieder an seine 21 Städtetouren. Dann kam der übliche Ablauf - die Rechenschaftsberichte der Fachwarte, die Entlastung des Vorstandes usw. Rechner Karl Grözing gab bekannt, dass es wieder Spenden an den Verein gab. Vorsitzender Armin Dieter und Wanderwart Erich Göhner hoben die Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr hervor. Besondere Erlebnisse waren wieder die mehrtägigen Wanderfahrten nach Damüls und ins Hegau / Schwarzwald und die zwei Kulturfahrten nach Altshausen und zur Burg Wildenstein im Donautal, die bei den Wanderern sehr großen Anklang gefunden haben. Fazit des Jahres 2009: insgesamt wurden 43 Wanderungen mit 1163 Teilnehmern organisiert, die gesamte gewanderte Wegstrecke betrug 533 km. Davon waren die Senioren mit 12 Wanderungen und 448 Teilnehmern vertreten. Sieglinde Göhner rief den Anwesenden alle Wanderungen noch einmal ins Gedächtnis. In Reimform und voller Humor fasste sie die Ereignisse zusammen. Naturschutzwart Karl Haldenwang hob die Wichtigkeit des Naturschutzes hervor. Kulturwartin Marianne Weik stellte die Schönheit des oberen Donautales und seine Bedeutung als Kulturlandschaft in den Mittelpunkt ihres Vortrages. Der Vertreter des Zollergaus Edmund Roßmeier nahm mit den beiden Vorsitzenden der Ortsgruppe Mössingen Rose Söll und Armin Dieter die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Eine besondere Auszeichnung, die Georg-Fahrbach-Medaille für „Natur, Heimat und Wandern“ erhielt Seniorenwart Fritz Müller aus den Händen des Gauvertreters Edmund Roßmeier. Edmund Roßmeier betonte, dass Fritz Müller seit 45 Jahren mit dem Verein verbunden ist, in seinen Ämtern stets vorbildliche ehrenamtliche Arbeit geleistet hat, dass in seiner Amtszeit der Verein den größten Mitgliederzuwachs erzielen konnte und dass Fritz Müller unterstützt von seiner Ehefrau sämtliche Wanderungen der Seniorengruppe organisiert und durchführt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!
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| Winterwanderung im Einklang mit der Wetterlage am 18. Februar |
Ein Winter wie ihn die Wanderfreunde nur noch aus ihrer Kindheit kannten – Schneehöhe 30 cm, das gab es lange nicht in unsererem Umfeld. So stapften 22 Wanderer von Oftredingen aus durch den tiefen Schnee in den Rammert. Wanderführer Dieter Buck führte auf wenig bekannten Wegen durch den winterlichen Wald. So gab es den abgegangenen Weiler Maisenhart und den Clarasee zu entdecken. Außerhalb des Waldes zeigten sich schemenhaft unsere heimatlichen Berge. Nach 3 Stunden Wanderzeit waren die Beine müde vom Stapfen und es ging zur Einkehr. Herzlichen Dank unserem Wanderführer Dieter Buck, der kurzfristig eine schöne Wanderung auskundschaftete und alle Wanderer unverletzt zum Ausgangspunkt zurückbrachte. |
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| Schönbuchwanderung am 7. März |
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| 34 Wanderer verließen in Entringen den Zug und wanderten zum Schloss Hohenentringen. Das im 12. Jahrhundert entstandene Schloss der Entringer Herren wurde nur 100 Jahre von ihnen genutzt. Nachdem die Entringer Herren im 13. Jahrhundert ausgestorben waren, bewohnten fünf verwandte Familien die Anlage. Deren insgesamt 100 Kinder sollen beim sonntäglichen Kirchgang eine so lange Reihe gebildet haben, dass die ersten bereits in der Kirche anlangten, während die letzten gerade das Schloss verließen. Danach gab es wechselnde Besitzer, die letzten waren die Freiherren von Ow. In der Schlossgaststätte wurden Kraft und Wärme getankt für den weiteren Weg. Am Schönbuchrand entlang über das Heuberger Tor und den Steinenberg mit schöner Aussicht, Sonne und Pulverschnee führte der Weg nach Tübingen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Wanderführern Inge und Herbert Kittler für diese abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderung. |
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